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Fischkunde
An dieser Stelle sollen einige
Grundkenntnisse zum Thema Fische erläutert werden. Es würde wohl zu weit gehen,
wenn wir hier auf Fischformen, Körperteile und Maulstellungen eingehen würden.
Schließlich wird dieses Wissen in mehreren Stunden Unterricht für die
Angelprüfung vermittelt.
Grundsätzlich lassen sich die Fische, in zwei Gruppen aufteilen:
Friedfische
Ihre Hauptnahrung ist Zooplankton und Kleintiere z.B.
Würmer, Schnecken u.a. Typische
Vertreter sind alle Cypriniden ( karpfenartige Fische) mit Ausnahme von Rapfen
und Döbel.
Raubfische
Als Raubfische bezeichnet man
Fischarten, die sich von anderen Fischen oder deren Brut ernähren.
Typische Vertreter sind z.B. Aal, Hecht,
Forelle und Zander.
Schonzeiten und Schonmaße
Fische
sollen in ihrem Leben mindestens einmal ablaichen. Um dies sicherzustellen,
dürfen sie erst ab einer bestimmten Länge entnommen werden. Diese Länge
bezeichnet man als Schon- oder Mindestmaß.
Viele Fische dürfen zu bestimmten
Jahreszeiten nicht gefangen werden, diese bezeichnet man als Schonzeit. Durch
die Schonzeit ermöglicht man den Fischen eine ungestörte Fortpflanzung in Seen
und Bächen oder Flüssen.
Schonmaße und Schonzeiten sind gesetzlich vorgeschrieben.
Sie können vom Fischereiverein gegebenenfalls erhöht bzw. verlängert werden.
Gewässerbewirtschaftung
Wie viele Angelkollegen wissen, ist
die Gewässerpflege eine der wichtigsten Aufgaben eines Angelvereins. Hierfür
gibt es die Gewässerwarte, die sich ausgiebig mit dem See oder Bach / Fluss
beschäftigen. Für die Bestimmung der Wassergüte entnehmen sie regelmäßig
Wasserproben, die auf bestimmte Werte untersucht werden. Sie kennen sich mit den
Fischarten aus und werten am Ende des Jahres die Fangbücher der Angler aus.
Da viel an
Arbeit anfällt gibt es mehrere Arbeitseinsätze z.B.
--Büsche und Bäume regelmäßig zu stutzen
bei Bedarf
--Aufräumarbeiten am See
--Leider ist es mehrmals im
Jahr nötig die Ufer von Abfall zu reinigen.
--Grünflächen um den See
pflegen.
Um die
Fischbestände zu erhalten, die dem Gewässertyp und der Nahrungsgrundlage
entsprechen ist es notwendig Besatzmaßnahmen durchzuführen. Ein Besatz erfolgt
in der Regel mit Fischbrut und Jungfischen, die vom Verein gekauft werden. Bei
der Menge der einzusetzenden Fische ist die Gewässerökologie und der natürliche
Fischbestand entscheidend. Voraussetzung für einen richtigen Besatz ist die
Kenntnis der unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Fischarten und der
Bestandssituation der vorhandenen Fischarten. Die Besatzmenge richtet sich nach
dem natürlichen Nahrungsangebot.
Einen
Dank an alle Helfer, die unseren Baggersee und die anderen Pachtgewässer zu
diesen wunderschönen Flecken gemacht haben.
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